Kinder lernen in den frühen Lebensjahren eine Sprache viel leichter und schneller, als es in ihrem späteren Leben jemals wieder der Fall sein wird.
Die Hirnforschung geht heute davon aus, dass die sensible Phase für Sprachenlernen bereits ab dem siebten Lebensmonat beginnt. Man bezeichnet diese auch als Sprachfenster, das sich öffnet. Besonders ausgeprägt sind dabei die Nachahmungs- und Aufnahmefähigkeit, die es den Kindern ermöglichen, Sprachen sehr leicht zu lernen. Etwa ab dem siebten Lebensjahr beginnt sich dieses Sprachfenster langsam wieder zu schließen. Das bedeutet, dass die frühkindlichen Lernfähigkeiten abnehmen.

Wer bis dahin eine zweite oder dritte Sprache erlernt hat, lernt jede weitere Sprache leichter, da sich die dafür notwendigen Gehirnstrukturen entwickelt haben.

 

Wussten Sie, dass Kinder, die zweisprachig aufwachsen, spätestens mit vier Jahren eine weitere Fremdsprache erlernen sollten? Dies belegen Studien des Sonderforschungsbereichs Mehrsprachigkeit der Uni Hamburg. Der Grund für die Abnahme der Lernfähigkeit ist die neuronale Reifung. Dies betrifft das Lernen der Grammatikstrukturen und der Aussprache und damit die Sicherheit, eine Sprache anzuwenden. Vokabeln dagegen kann man in jedem Alter erlernen.

 

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